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Graupen (seit dem 17. Jahrhundert belegt; vermutlich aus dem slawischen krupa für „Graupe, Grütze, Hagelkorn“), auch Gräupchen, Roll- oder Kochgerste genannt, sind ein Nährmittel aus geschälten, polierten Gersten- oder Weizenkörnern von runder, halb- oder länglich-runder Form. Graupen lassen sich in Schälmühlen durch Schleifen von ganzen Körnern oder Grützen herstellen. Die feinste Qualität besitzen die besonders kleinen runden Perlgraupen. Nach ihrer Größe werden die Graupen eingeteilt in: extra grobe, grobe, mittlere, feine und extra feine Graupen. Um die Form zu unterscheiden gibt es A-Graupen (rund), B-Graupen (halbrund) und C-Graupen (länglich).[1] Besonders grobe Graupen werden auch als Kälberzähne bezeichnet. Durch einen Parboiling-Prozess – ähnlich wie beim Reis – kann der Mineralstoff- und Vitamingehalt um 50–80 % erhöht werden.[2] Durch das Schälen werden die Randschichten des Korns und der Keimling entfernt, weshalb Graupen im Rahmen der Vollwerternährung nicht empfohlen werden; sie sind dadurch jedoch leichter zu verdauen.

 

Quelle: Wikipedia